SUP Alps Trophy - Wolfgangsee 2015

SUP Alps Trophy Wolfgangsee 2015: Ergebnisse – Neues Rennformat, alte Sieger

Die SUP Alps Trophy feierte ein Debut mit neuem Kurs (viele Bojen, Beachrun, Jokerboje), die drei Erstplatzierten bei den Herren gingen in gleicher Reihenfolge wie bereits am Kalterer See durchs Ziel.

Heiße Diskussionen, als Veranstalter Wolfgang Leeb schon Tage vor dem Lake Crossing im Facebook die neue Strecke veröffentlichte. Ein M-Kurs, der mit kurzem Beachrun – raus aus dem Wasser, rum um einen Baum, wieder rein ins Wasser und weiter – sowie einer Joker-Boje, die auf zwei von drei Runden angesteuert werden musste, machte die SUP-Racer neugierig.

Trotz miserabler Wetterprognose über Pfingsten fanden aber 56 Paddler den Weg ins Salzkammergut zum Seecamping Appesbach, um nach einem Vortag mit Dauerregen das Rennen dann doch trocken bei angenehmen Paddler-Wetter zu absolvieren.

Bevor es aufs Wasser ging, wurden wieder mal die Bretter mit einer geeichten Waage kontrolliert, und teilweise, vor allem bei den Top-Leuten, mit Zusatzgewicht auf die geforderten 10 Kilo bei den 14’00’’ern gebracht. Teils von alleine kamen die Paddler auf Racedirector AloisMühlegger zu: "Bitte wiegen."

Die Gewichte wurden notiert, denn direkt nach dem Rennen mussten die besten fünf Herren und drei Damen im "Parc ferme" ihre Boards zum Nachwiegen parken. Diese Maßnahme sorgt für einen fairen Wettbewerb, keiner muss gegen superleichte Boards mit knapp acht Kilo antreten. Die Ranglisten-Führende Manca Notar allerdings scheute die Maßnahme und blieb lieber Zuhause in Slowenien.

Reichlich Erklärung brauchte der neue Kurs, aber fast alle verstanden dann die taktischen Möglichkeiten. Das brachte Spannung in den Wettbewerb, denn in der dritten Runde trafen sich dann die Paddler an Boje 3. Peter Bartl, der alles auf eine Karte setzte, ließ das Führungsduo Normen Weber und Peter Weidert ziehen und fuhr in Runde 1 und 2 die längeren Schenkel zur Joker-Boje. Die Rechnung ging nicht auf, Weber zog im Endspurt Weidert davon und siegte mit 15 Sekunden Vorsprung. Bartl dagegen, wie beim Saisonauftakt in Kaltern, wieder auf Rang drei. Dahinter schon der bester Master Ü45, Giorgio Magi aus Italien und dem starken 19-jährigen Paul Ganse aus Potsdam.

Ungefährdet und mit dreieinhalb Minuten Vorsprung gewann Carol Scheunemann (USA) vor Erna Stangl und der auf der Langstrecke immer stärker werdenden 14-jährigen Laura Bartl, die ein Quartett mit Sabine Schellander, Reni Becker und Geli Kientzl anführte.

"Bei uns geht keiner leer aus, auch wenn er nicht gewinnt" war das Motto vom
Leeb Wolfi, der zur Siegerehrung nicht nur Preisgeld (2000 Euro) für die Besten überreichte, sondern auch einen Sachpreis für jeden Teilnehmer auf dem Gabentisch liegen hatte. Plus zusätzliche Blumen, Plaketten, Lebkuchenherzen und die von Arnd Dünzinger spendierten Brezn verteilte, außerdem auch noch zwei Supskin-Anzüge und drei Maui-Jim-Brillen verloste. Fette Beute!

"Mit diesem Format kann’s weitergehen", schwärmten viele Paddler ", da war richtig SUP-Spirit zu verspüren." Und auch für die Zuschauer kam deutlich mehr Spannung auf. Spätestens wieder beim dritten Tour-Stopp der SUP Alps Trophy am 26. Juli bei Terrassenhof Cup im SUP Center Tegernsee.

Quelle: www.sup-mag.de

 
 
 
 
 

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